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Sichere Lagerung im Edelmetalldepot

 

pro aurum TV

10.02.14

Sichere Lagerung im Edelmetalldepot

Edelmetalldepot pro aurumDie neue Ausgabe von pro aurum TV beschäftigt sich mit der sicheren Lagerung von Edelmetallen. Tino Leukhardt, Vertriebsdirektor von pro aurum, erklärt im Interview die Vorteile des so genannten Edelmetalldepots.

pro aurum wird in der Presse häufig als Edelmetallhändler bezeichnet. Doch das Geschäftsmodell besteht ja nicht nur im An- und Verkauf der vier Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium, sondern auch im Lagern und Verwahren derselben. Grundsätzlich bietet Ihr Haus Anlegern zwei Lagermöglichkeiten an: Schließfächer und ein sogenanntes Edelmetalldepot. Können Sie bitte beide Alternativen kurz vorstellen.

Tino Leukhardt, Vertriebsdirektor von pro aurum: Wer Edelmetalle professionell und sicher lagern möchte, kann dies unter anderem über ein bankenunabhängiges Schließfach in unserem Haus realisieren. Einen solchen Service bieten wir in Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart und Zürich an. Bis zu einem Wert von 30.000 Euro ist der Inhalt des Schließfachs standardmäßig versichert – eine höhere Versicherung ist bei Bedarf selbstverständlich möglich. Die jährlichen Gebühren sind von der Größe und dem Standort des jeweiligen Schließfachs abhängig. Ein Vorteil der Schließfach-Lösung besteht darin, auch Schmuck und andere Wertsachen sicher zu verwahren. Jedoch werden die Schließfächer bei uns und den Banken knapp. Eine sehr gute Alternative stellt deshalb das Edelmetalldepot dar.

Sehen Sie hier die neueste Ausgabe von pro aurum TV:

 

  
Dieses ist ausschließlich für Edelmetalle konzipiert. Hier können Anleger das bewährte Prinzip des Wertpapierdepots auf physische Edelmetalle übertragen. Ab einem Gesamtwert von 5.000 Euro können die handelsüblichen Edelmetallbarren und -münzen bequem und sicher via Edelmetalldepot in München oder Wien gelagert sowie gemanagt werden. Für Käufe oder Verkäufe ist – im Gegensatz zur Schließfach-Variante – kein persönliches Erscheinen notwendig, selbst die Depoteröffnung kann auf dem Postweg erfolgen. Wie beim Wertpapierdepot wird das Prinzip der Sammelverwahrung angewandt. Außerdem werden Edelmetalldepots als geschütztes Sondervermögen geführt. Dies bedeutet, dass nur der Inhaber des Depots über die jeweiligen Edelmetallbestände verfügen darf. Selbst eine Zahlungsunfähigkeit der Verwahrfirma würde an den Besitzverhältnissen nichts ändern. Die Höhe der jährlichen Depotgebühren hängt vom Wert der Edelmetalle ab. Außerdem wird unterschieden, ob es sich um Gold, Platin, Palladium oder Silber handelt. Letzteres verursacht aufgrund des größeren Platzbedarfs höhere Lagerkosten.

Banken und Vermögensverwalter nutzen für ihre Kunden in erster Linie das Edelmetalldepot. Sie betrachten im Rahmen der Vermögensverwaltung Edelmetalle als Teil eines gesamten Portfolios. Deren Quote muss bei Bedarf relativ leicht zu verändern sein. Mit Schließfächern wäre dies nicht praktikabel.

Angenommen ein in München beheimateter Goldfan möchte seinen Schatz im Wert von 30.000 Euro im Goldhaus von pro
aurum einlagern. Dann müsste er für das günstigste Schließfach pro Jahr 285,60 Euro bzw. 0,95 Prozent des Gesamtwerts entrichten. Beim Edelmetalldepot würden hier lediglich 0,75 Prozent p.a. anfallen. Wie lässt sich das erklären?

Dies hat vor allem versicherungstechnische Gründe. Weil pro Schließfach – unabhängig von dessen tatsächlichem Inhalt – pauschal ein Wert von 30.000 Euro versichert werden muss, entsteht versicherungsbedingt ein hoher Kostenblock. Durch die beim Edelmetalldepot praktizierte Sammelverwahrung erfolgt hingegen stets eine vollumfängliche Versicherung der aktuellen Edelmetallbestände. Eine Unterdeckung bzw. Überversicherung wird dadurch ausgeschlossen. Von diesem Kostenvorteil profitiert dann der Inhaber des Edelmetalldepots in Form von niedrigeren Gebühren.

Das Edelmetalldepot überzeugt vor allem in puncto Mobilität und Zugriffsmöglichkeit. Können Sie bitte kurz erklären, was damit gemeint ist?

Auf ein Edelmetalldepot kann jederzeit und von jedem Ort der Welt zugegriffen werden – bei Schließfächern ist immer ein persönliches Erscheinen notwendig. Der Zugriff kann per E-Mail, Fax oder direkt im Online-Shop erfolgen. Mitarbeiter überführen während der Handelszeiten dann die Edelmetallprodukte in ihr Depot, stellen Käufe in Rechnung oder veranlassen Gutschriften. Außerdem kann man sich jederzeit über den aktuellen Wert der eigenen Edelmetalle informieren und man erhält am Ende des Jahres stets einen schriftlichen Depotauszug.
 


Während beim heimischen Lagern von Edelmetallen vor allem der Vermögensverlust durch Brand und Wohnungseinbrüche droht, sorgt bei Konten und Depots die wachsende Internetkriminalität für ein mulmiges Gefühl. Welche Vorkehrungen hat pro aurum bei den angebotenen Edelmetalldepots getroffen, um die Gefahr eines Missbrauchs zu minimieren?

Die Gefahr, dass Hacker ihr Gold rauben, ist aus folgenden Gründen relativ gering. Um Käufe, Verkäufe oder Auslieferungen zu tätigen, muss der Inhaber eines Edelmetalldepots stets in interaktiven Kontakt mit einem Mitarbeiter von pro aurum treten und sich legitimieren. Außerdem erfolgen Gutschriften stets auf ein hinterlegtes Referenzkonto – Überweisungen auf andere Konten sind grundsätzlich nicht möglich, was die Missbrauchsgefahr erheblich einschränkt.

Welche weiteren Vorteile können Sie den Edelmetalldepots attestieren?

Edelmetalldepots können dank unserer Kooperationspartner aus dem Bankenbereich erheblichen zusätzlichen Nutzwert generieren. In diesem Zusammenhang möchte ich zum Beispiel auf die Goldsparpläne der Volksbank Löbau-Zittau eG verweisen. Grundsätzlich sind mit einem Edelmetalldepot aber auch Auszahlpläne möglich. Das heißt: ein vorhandener „Edelmetallschatz“ wird Monat für Monat wieder zu Geld gemacht, was in unsicheren Zeiten eine interessante Alternative zur gesetzlichen Rente darstellen könnte. Seit kurzem können Anleger sogar ihre Edelmetallbestände als Sicherheit für ein flexibles und günstiges Edelmetalldarlehen hinterlegen. Sämtliche dieser nützlichen Anwendungsmöglichkeiten wären ohne das Edelmetalldepot von pro aurum nicht möglich.

Wie man hört, lagern nicht nur private Anleger einen Teil ihres Vermögens in den Edelmetalldepots von pro aurum. Wie hat sich das Geschäft mit Banken und Vermögensverwaltern diesbezüglich entwickelt? Warum greifen diese Profis ebenfalls auf die Dienste von pro aurum zu?

Das Geschäft mit Vertretern aus dem Finanzsektor läuft ausgesprochen erfreulich. Die Banken werden von ihren Kunden praktisch gedrängt, Absicherungen in Form von Edelmetallinvestments anzubieten.

Vor dem Hintergrund der Finanzkrise erscheint eine möglichst breite Kapital-Streuung als Maßnahme zum Schutz des Vermögens unbedingt ratsam. Neben Aktien und anderen Sachwerten ist auch die Berücksichtigung der Anlageklasse „Edelmetalle" eine effektive Absicherung gegen drohende Krisenszenarien.

Aus diesem Grund bieten auch Banken und Sparkassen ihren Sparern und Anlegern im Sinne eines klugen Vermögensmanagements selbstverständlich auch den Handel und die sichere Verwahrung von Edelmetallen an. Wir sind vor diesem Hintergrund ein gesuchter Experte rund um Edelmetalle.

Wie sind die Edelmetalle im pro aurum-Edelmetalldepot gesichert?

Das Sicherheitskonzept ist in etwa mit dem der Bundesbank vergleichbar. Außerdem sind die in den Edelmetalldepots eingelagerten Münzen und Barren vollumfänglich versichert - etwa gegen Brand oder Diebstahl.

Derzeit werden Edelmetalldepots in München und in Wien angeboten. Besonders verunsicherte Goldbesitzer könnten nun einwenden, dass beide EU-Staaten im Falle eines Zusammenbruchs der Finanzsysteme auf die auf Ihrem Hoheitsgebiet gelagerten Goldvermögen relativ leicht zugreifen könnten. Welche Lösung hat pro aurum für dieses Klientel parat?

Diesen Kunden würden sich unter dem Aspekt einer besseren Länderdiversifikation unsere Zollfreilager in der Schweiz oder Hongkong anbieten. Der Hauptvorteil dieser Lagerstätten besteht allerdings darin, Weißmetalle wie Silber Platin und Palladium mehrwertsteuerfrei zu handeln. So lange die Edelmetalle im Zollfreilager verbleiben, muss keine Mehrwertsteuer entrichtet werden. Der landesübliche Satz würde erst bei Entnahmen anfallen. Grundsätzlich könnten private Anleger ihre Edelmetallkäufe ähnlich komfortabel über diese beiden Zollfreilager abwickeln. Dies müsste dann allerdings über unsere Hongkonger bzw. Schweizer Kollegen erfolgen. Viele Anleger lagern aus Gründen der Länderdiversifikation aber auch Gold in unseren Zollfreilagern.

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