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Wie können Edelmetalle sicher verwahrt werden?

 

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04.02.14

Wie können Edelmetalle sicher verwahrt werden?

Für abergläubische Goldfans dürfte das Schlimmste überstanden sein, schließlich endete das dreizehnte Jahr nach der Jahrtausendwende mit dem stärksten Kursverlust seit 32 Jahren, wodurch dem gelben Edelmetall das dreizehnte Gewinnjahr in Folge missgönnt wurde. An der physischen Nachfrage hat es aber wahrlich nicht gelegen.


Hohe physische Nachfrage in 2013

Nur ein Beispiel: Für die Münzprägeanstalt der Vereinigten Staaten (US Mint) war 2013 zweifellos ein gutes Jahr. Bei Goldmünzen verkaufte man auf Jahressicht mit 856.500 Feinunzen rund 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim „Silver Eagle“ fiel der Höhenflug noch deutlicher aus. Mit Rekordverkäufen in Höhe von 42,675 Millionen Feinunzen gab es gegenüber dem Vorjahr sogar ein Plus von über 26 Prozent zu berichten. Für pro aurum war 2013 ebenfalls kein „Unglücksjahr“. So feierte man nicht nur das zehnjährige Firmenjubiläum, sondern auch hohe Gold- und Silberverkäufe.

Die ultralockere Geldpolitik diesseits wie jenseits des Atlantiks hat zwar den meisten Aktienmärkten ein besonders gutes Performancejahr beschert, angesichts der monatlichen Infusionen der Fed in Höhe von 85 Milliarden Dollar (ab Januar 75 Milliarden Dollar) und dank rekordniedriger Zinsen haben sich viele Anleger aber auch für Sachwerte mit Substanz entschieden. Gold und Silber in physischer Form ist – allen Unkenrufen zum Trotz – als Vermögensschutz offensichtlich weiterhin gefragt.


Wohin mit den Edelmetallen?

Wer Edelmetalle in physischer Form kauft, muss sich zwangsläufig Gedanken über deren Lagerung machen. Ab einer bestimmten Größenordnung sollte man das Verwahren dieser Vermögen an einen Spezialisten wie pro aurum delegieren, schließlich können selbst Verstecke oder Tresore in den eigenen vier Wänden nicht als Nonplusultra des sicheren Edelmetallbesitzes bezeichnet werden. Aktien, Anleihen oder Investmentfonds werden fast ausnahmslos über die von Banken, Sparkassen und Online-Brokern angebotenen Wertpapierdepots gemanagt. Dieses bewährte Prinzip hat pro aurum über in München bzw. Wien beheimatete Edelmetalldepots auf die handelsüblichen Edelmetallmünzen und -barren übertragen.

Und das funktioniert so: Ab einem hinterlegten Vermögenswert in Höhe von 5.000 Euro können Privatkunden, Banken, Vermögensberater und Edelmetallhändler bei pro aurum ein Edelmetalldepot eröffnen. Über im Internet bereitgestellte Formulare ist dies schnell und komfortabel möglich – ein persönliches Erscheinen ist nicht nötig. Bereits erworbene Münzen oder Barren können an pro aurum geschickt oder auch persönlich eingeliefert werden. Wie bei Wertpapierdepots wird auch bei den Edelmetallen unserer Depotkunden das Prinzip der Sammelverwahrung angewandt. Das heißt: Die Edelmetalle sämtlicher Kunden werden – je nach Gattung und getrennt von den pro-aurum Beständen – in gesammelter Form aufbewahrt. Besonders wichtig dabei: Sämtliche Depotwerte sind vollumfänglich versichert und werden in Hochsicherheitstresore eingelagert, die mit denen der Bundesbank vergleichbar sind. Aus rechtlicher Sicht handelt es sich – wie bei Investmentfonds – um sogenanntes Sondervermögen, das stets dem Eigentum des Depotinhabers zuzuordnen ist.
 


Edelmetalldepot: Nutzwert en masse

Trotz gestiegener Internetkriminalität kann man dem Edelmetalldepot das Attribut „sicher“ attestieren. Für Tino Leukhardt, Vertriebsdirektor bei pro aurum, ist die Gefahr, dass Hacker das in den Depots verwahrte Gold rauben, aus folgenden Gründen relativ gering. Er stellt klar: „Um Käufe, Verkäufe oder Auslieferungen zu tätigen, muss der Inhaber eines Edelmetalldepots stets in interaktivem Kontakt mit einem Mitarbeiter von pro aurum treten und sich legitimieren.“ Diesbezüglich merkt er noch an: „Gutschriften erfolgen stets auf ein hinterlegtes Referenzkonto – Überweisungen auf andere Konten sind grundsätzlich nicht möglich, was die Missbrauchsgefahr erheblich einschränkt.“
 


Doch die Vorteile des Edelmetalldepots ergeben sich nicht ausschließlich durch das erhöhte Maß an Sicherheit. Hinsichtlich Mobilität und Zugriffsmöglichkeit ist dieser Weg des Edelmetallmanagements ebenfalls kaum zu schlagen. Während zum Beispiel bei Schließfächern immer ein persönliches Erscheinen notwendig ist, lässt sich auf ein Edelmetalldepot jederzeit und von jedem Ort der Welt aus zugreifen. Dies kann per E-Mail, Fax oder direkt im Onlineshop erfolgen. Auch in puncto Transparenz ist ein Edelmetalldepot von pro aurum kaum zu schlagen, schließlich kann man sich jederzeit über den aktuellen Wert der eigenen Edelmetalle informieren und man erhält am Ende des Jahres stets einen schriftlichen Depotauszug.
 

Ein Must-have der Finanzbranche

Weil Anleger Edelmetalle trotz der enttäuschenden Kursentwicklung des vergangenen Jahres als wichtige Komponente ihres Gesamtvermögens betrachten, bieten mittlerweile auch viele Banken und Vermögensberater ihrer Kundschaft Edelmetalldepots von pro aurum an und stärken dadurch ihre Expertise und Angebotspalette hinsichtlich Edelmetallinvestments. Dies ist mit dem für die Finanzdienstleister aus bilanztechnischer Sicht angenehmen Nebeneffekt verbunden, dass Kunden ihr Geld nicht abziehen, um in Eigenregie Gold & Co. zu erwerben. Grundsätzlich hat ein Edelmetalldepot aber mehr zu bieten als das komfortable und sichere Kaufen, Verkaufen und Lagern von Barren und Münzen. In diesem Zusammenhang hebt Tino Leukhardt die von der Volksbank Löbau-Zittau angebotenen Goldsparpläne besonders hervor, wobei mit Edelmetalldepots auch Auszahlpläne grundsätzlich möglich sind. Leukhardt erklärt letztere so: „Ein vorhandener ‚Edelmetallschatz‘ wird Monat für Monat wieder zu Geld gemacht, was in unsicheren Zeiten eine interessante Alternative zur gesetzlichen Rente darstellen dürfte.“ Außerdem können Anleger ihre Edelmetallbestände als Sicherheit für ein flexibles und günstiges Edelmetalldarlehen hinterlegen. Alle diese zusätzlichen Anwendungen wären ohne das Edelmetalldepot von pro aurum nicht möglich.

Und wer Edelmetalle unter dem Aspekt der geografischen Länderdiversifikation lieber außerhalb der Eurozone verwahren möchte, kann dies über die von pro aurum angebotenen Zollfreilager in der Schweiz oder Hongkong realisieren. Sie ähneln vom Prinzip her den „ganz normalen“ Edelmetalldepots, verfügen beim Kauf von Silber, Platin und Palladium aber über einen großen Kostenvorteil. Die normalerweise üblichen Mehrwertsteuersätze fallen nämlich nur an, falls die dort gekauften Edelmetalle in physischer Form ausgeliefert werden. Eines dürfte in 2014 relativ sicher sein: Die Unglückszahl „13“ dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit im laufenden Jahr kaum noch eine Rolle spielen.
 

 

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